Vielleicht hast Du das schon mal irgendwo gehört, aber es ist enorm wichtig: Der erste Eindruck zählt! Und das gilt auch für deine Website, denn der Besucher entscheidet in ca. 3 Sekunden ob deine Seite interessant ist oder nicht. Es gibt Websites, die so grauenvoll aussehen, dass sie sofort wieder geschlossen werden.

5 Tipps für einen besseren ersten Eindruck auf deiner Website

1. Ansprechendes Webdesign

Webdesign übersichtlich?

Ist das Webdesign, die Bilder und der Grundaufbau ansprechend? Deine Seite sollte nicht langweilig sein oder gruselig aussehen, denn sonst ist der Besucher schnell wieder weg und das wäre doch schade? Wenn der Besucher auf deine Seite kommt, dann soll er gleich merken, dass er auf der richtigen Seite ist und sich dort wohl fühlt. Ein schönes Design ist daher sehr wichtig und es sollte zu deiner Zielgruppe passen. Wenn Du beispielsweise ein Fotograf bist und hauptsächlich auf Hochzeiten fotografierst, dann sollten auf der Startseite auch gleich Hochzeitsfotos zu sehen sein und keine Tier oder Bewerbungsfotos.

2. Ist der Besucher hier richtig?

Der Besucher entscheidet in Bruchteilen von Sekunden, ob er auf deiner Website richtig ist. Findet er das wo nach er sucht? Sprich den Besucher also gleich mit der Hauptüberschrift an und sag ihm, was er hier findet. Du hast einen Online Shop für Hochzeitsschuhe? Dann schreibe: Der Online Shop für wunderschöne Hochzeitsschuhe oder Du kannst schreiben: Du suchst Hochzeitsschuhe? Hier bist Du richtig!

3. Ist deine Website übersichtlich?

Man ist oft in Eile und hat keine Zeit oder keine Lust zu lesen. Daher solltest Du extrem lange Texte, die einfach nur von oben nach unten geschrieben wurden unbedingt vermeiden. Sie sollten eine übersichtliche Struktur haben und auch mit Bildern beschmückt sein. Denn diese Artikel liest man gerne und kann über Zwischenüberschriften und Aufzählungszeichen die Inhalte schneller überfliegen. Ist eine Überschrift zu einem Absatz interessant oder das Bild macht neugierig? Dann liest der Besucher gerne weiter. Achte daher darauf, dass deine Website übersichtlicher ist. Das gilt nicht nur für die Texte, sondern auch für die Hauptnavigation. Eine zugeballerte Hauptnavigation mit beispielsweise 10 Hauptmenüpunkten wirkt überladen und man ist überfordert, was man denn nun überhaupt anklicken soll?

4. Kennst Du den 5 Sekunden Test?

5 Sekunden, die über alles entscheiden können!

Du möchtest gerne wissen wie deine Website bei den Besuchern ankommt? Man ist leider oft blind vor lauter Bäumen oder sogar betriebsblind. Selbst meint man, dass seine eigene Website doch schön ist, weil man einige Stunden, Tage oder Wochen in die Entwicklung gesteckt hat und kann vielleicht mit negativer Kritik nicht so gut umgehen. Daher ist es besonders wichtig, sich hier weitere Meinungen zu holen. Und das von Personen, die deine Branche nicht kennen.

Frage eine Person, die deine Website und die Branche nicht kennt und bitte die Testperson, sich deine Seite 5 Sekunden anzusehen. Zeig der Person deine Startseite und stoppe die Zeit. Nach genau 5 Sekunden schaltest Du den Monitor aus.

Kann sich die Person an deine Website erinnern? Welche Farben hat diese? Was wird dort angeboten? Welche Bilder sind dort angeboten? Ist die Website ansprechend und bleibt sie positiv im Kopf?

Den 5 Sekunden Test kannst Du immer mal wiederholen oder auch mit mehreren Personen machen. Du wirst sehen, dass unabhängige Personen deine Website ganz anders wahrnehmen. Vielleicht ist es so, dass diese bei den Besuchern falsch wahrgenommen wird und deswegen wieder geschlossen wird. Du solltest im besten Fall deine Besucher fesseln und der Besucher schnell merken, oh ja hier bin ich genau richtig.

5. Hat deine Website eine gute Absprungrate?

Unter einer Absprungrate versteht man die prozentuale Quote, die deine Website wieder verlässt. Man kann dazu auch Bouncerate sagen, ein Begriff der für viele vielleicht etwas geläufiger ist. Angenommen Du hast eine Absprungrate von 90% dann bleiben von 100 Besuchern nur 10 auf deiner Website. Die anderen 90 schließen die Website wieder. Das ist also keine gute Bouncerate.

Absprungrate verbessern

So kannst Du deine Absprungrate messen und verbessern

Mit Google Analytics, Piwik oder alternativen Tools kannst Du deine Absprungrate messen und siehst diese dann in den Besucher Auswertungen. Du kannst so ermitteln, ob Du eine gute oder schlechte Absprungrate hast. Diese Werte sind nur dann aussagekräftig, wenn bereits mehrere 100 Besucher auf deiner Website waren.

Verbessere deine Website und mache Dir bei Google Analytics am besten eine Notiz in deiner Statistik und schreibe rein, was Du auf deiner Seite geändert hast z. B. das große Headerbild oder die Überschrift. Ändere aber nicht zu viele Dinge, da sich dann nicht rausfinden lässt, was die Verbesserung oder Verschlechterung gebracht hat.

Eine gute Absprungrate ist auch ein Ranking Faktor für Google. Wenn Du also eine gute Bounce Rate hast, zeigt das Google das deine Website für den Besucher die richtige war. Google möchte die bestmöglichen Ergebnisse für den User anzeigen und ihm so eine Lösung auf sein Problem geben. Es sind sehr positive Nutzersignale und genau diese sind inzwischen starke Rankingfaktoren und echte Boosts für deine Website.

Fazit: Wenn Du diese 5 Tipps bei deiner Website anwendest, wirst Du einen besseren ersten Eindruck bei deinen Besuchern haben, mehr Besucher generieren und mehr Umsatz machen.

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